Ein Entwickler startet ein neues Projekt und legt das Model
User an. Da das Projekt am Anfang steht, hat der User erst mal nur ein Login. In der Migration wird auch gleich ein "admin"-User angelegt. Ein paar Tage später wird entschieden, dass beim User auch Vor- und Nachname benötigt werden. Also legt der Entwickler eine Migration an, die dem User diese Felder hinzufügt und das User-Model erhält Validierungen, damit die Vor- und Nachnamen auch befüllt werden.Nun kommt ein zweiter Entwickler zum Projekt hinzu. Er checkt die Sourcen frisch aus und will seine Entwicklungs-DB migrieren. Schon die erste Migration schlägt fehl, da diese den "admin"-User ohne Vor- und Nachnamen anlegen will. Auch später im Produktivsystem funktioniert diese Migration nicht mehr.
Noch spannender wird es, wenn im Laufe der Zeit durch ein Refactoring ein Model ganz entfernt wurde. Alle vorangehenden Migrationen, die irgendwie auf die Klasse zugreifen wollen, schlagen fehl. Kurzum: Die Anwendung entwickelt sich dynamisch, während die Migrationen zum jeweiligen Anwendungsstand in Stein gemeißelt werden.