Neu in Kategorie Java

GlassFish-Gem 1.0.0

Das GlassFish-Gem von Vivek Pandey ist in der Version 1.0.0 erschienen.

Neuerungen sind neben einigen BugFixes:
  1. die Implementierung mittels des neu erschienen Glassfish v3 Servers
  2. die Startzeit wurde um ca. 15% verbessert
  3. die Unterstützung von Rack (Ruby Webserver Interface) ist komplett
  4. es ist möglich, Glassfish mittels eines Codeblockes auszuführen
    GlassFish::Server.start(:address=>"127.0.0.1", :port=>4000) do
     use Rack::CommonLogger
     use Rack::ShowExceptions
     map "/hello" do
     use Rack::Lint
     run Proc.new {[200, {"Content-Type" => "text/html"}, "Hello"]}
     end
    end
    
  5. der Sinatra-Support wurde verbessert
  6. auf der Kommandozeile kann die IP Adresse mitgegeben werden
  7. die Konfiguration von Grizzly (NIO based HTTP Lib) kann mittels der glassfish.yml festgelegt werden
  8. man findet es nun auch bei GemCutter
Was ist eigentlich das GlassFish-Gem?

Rails 2.3.5, JRuby und Java

Es ist viel passiert in der letzten Zeit! JRuby ist in der Version 1.4 erschienen. Rails kommt mit einem neuen Bugfix-Release 2.3.5, in dem es auch mittels des RailsXss-Plugins von Michael Koziarski einen Vorgeschmack auf die kommende Rails 3 Version gibt.

Wer etwas mehr über die Vorträge zur ersten JRuby-Konferenz erfahren will, kann sich bei ruby-mine informieren.

Die JRuby-Entwickler Nick Sieger, Charles Nutter und Thomas Enebo schreiben auf dem Engine Yard Blog weiterhin interessante Artikel.

Erste JRuby Konferenz - Kostenlos!

JRubyConf 22. November 2009 in San Francisco

Nach drei Jahren JRuby Entwicklung ist es soweit die erste reine JRuby Konferenz steht an und das kostenlos! Ok sie findet nicht in Europa statt, sondern in San Francisco. Aber sicherlich wird es auch bald bei uns JRuby Konferenzen geben.

Auf www.jrubyconf.com findet man weitere Infos über die Konferenz und Registrierung. Sie wird von Engine Yard präsentiert, der Firma, bei der seit Neustem der Großteil der JRuby Kernentwickler arbeitet. www.jruby.org
www.jrubyconf.com
Announcing JRubyConf 2009

Datenbankmigration im Browser

Für die Verwaltung der Änderungen an der Datenbank gibt es in Rails das mächtige Konzept der Migrationsskripte. Da dies Ruby-Skripte sind, steht einem der volle Funktionsumfang von Ruby und Rails zur Verfügung. Allerdings benötigt man zum Durchführen einer Migration eine Rails-Umgebung mit Zugriff auf die Datenbank, in der man die Migrationsskripte ausführen kann. Während der Entwicklung ist das keine Hürde, aber bereits in Test- und spätestens in Produktionsumgebungen könnte das zum Problem werden.

Besonders wenn man Rails mittels JRuby in eine Java-Umgebung eingeführt hat, wird in der Produktionsumgebung auf der Konsole kein Rails verfügbar sein. Viele Unternehmen reglementieren zudem den Zugriff auf die Datenbank, so dass Entwickler die Produktionsdatenbank nicht erreichen können oder die Zugangsdaten nicht kennen. Die Anwendung kann aber auf die Datenbank zugreifen - warum nicht die Migration über die Anwendung auslösen?

Googles 'AppEngine' - Start frei für JRuby

Googles Web-Hosting-Plattform "AppEngine" erweitert sein Sprachangebot und unterstützt jetzt Java-Anwendungen und alle Sprachen, die auf Javas virtueller Maschine laufen. Der Weg ist also frei für JRuby.

Wie man seine JRuby on Rails-Anwendung auf Googles "AppEngine" zum Laufen bringt, zeigt Ola Bini ausführlich in seinem Blogeintrag "JRuby on Rails on Google App Engine".
Google App Engine und JRuby on Rails
Seriously this time, the new language on App Engine: Java™
Google integriert Java in AppEngine

JRuby on Rails PDF Generierung

Viele Rails-Entwickler werden früher oder später auch einmal PDF-Dateien aus einer Anwendung heraus erzeugen wollen. Dafür gibt es viele denkbare Ansätze: angefangen von PDF::Writer über Prawn bis hin zu kommerziellen Produkten. (Ein Beispiel für PDF-Generierung mit Prawn findet man Ryan Bates Railscasts). Was uns an den meisten dieser Ansätze stört, ist der Aufwand, der mit dem neuen Layout für die PDF-Datei verbunden ist. Warum kann nicht auch hier eines der Grundprinzipien von Rails gelten - DRY (Don't Repeat Yourself)!
Unser Ziel war, bestimmte Bereiche der Rails-Views als Partials zu erzeugen, um genau diese Partials auch im PDF verwenden zu können -> Don't Repeat Yourself

Dank JRuby ist die Lösung dafür nicht schwer. In JRuby stehen uns ja neben den Ruby- und Rails-Bibliotheken auch die Vielfalt und Breite der Java Welt zur Verfügung. In dem Artikel Generating PDFs for Fun and Profit with Flying Saucer and iText wird an mehreren Beispielen sehr gut erläutert, wie man PDFs mittels Java erzeugt.

Durch die Java-Bibliothek iText und das "Flying Saucer"-Projekt ist man in der Lage, XML und CSS zu rendern und als PDF auszugeben. iText ist eine Java Bibliothek zum "on the fly" Generieren von PDF-Dateien. Sie benötigt mindestens JDK 1.4 und ist frei erhältlich. Das "Flying Saucer"-Projekt stellt einen XML/CSS Renderer zur Verfügung, der einen XML-Input mittels CSS formatiert und daraus eine Darstellung als Bild-, PDF- oder Bildschirmausgabe erstellt.

Das Ganze muss nun also nur noch in eine Rails-Anwendung eingebettet werden. Auf geht's!

Michael Johann: Ruby on Rails für JEE-Experten

Warum werden immer mehr JEE-Programierer zu Rails-Anhängern? Die ersten großen Rails-Erfolge strahlen für alle gut sichtbar und der ganzheitlich agile Ansatz von Rails lockt noch zusätzlich. Da liegt es auf der Hand, für diese Zielgruppe massgeschneiderte Literatur anzubieten.

Der Autor Michael Johann (nun wahrlich kein Unbekannter in der Java-Welt) hat seine eigenen Umstiegserfahrungen sehr umsichtig und zielgruppengerecht aufbereitet. Dabei setzt er bei den Lesern einige Grundkenntnisse zu Java und Entwurfsmustern voraus. Das ist aber absolut in Ordnung, denn ganz ohne Erfahrung entscheidet sich wohl kein Programmierer für Rails.

JRuby - Titelthema in der RailsWay 2.09

Die zweite Ausgabe des RailsWay Magazin ist erschienen und was uns besonders freut auf der Titelseite prangt in großen Lettern "JRuby - Am Puls der Zeit". Wir sind also nicht alleine mit unseren Erfahrungen und Empfindungen. Auch Michael Johann ermutigt in seiner Einführung in JRuby zum Einstieg in die Welt von JRuby on Rails.

Einige Artikel in der zweiten Ausgabe:
  • JRuby: Aller Anfang ist leicht - Grundlegendes und erste Schritte zu JRuby
  • Schreib das auf! - Features von ActiveRecord
  • Interview mit Charles Oliver Nutter - JRuby Entwickler bei Sun
  • Die "Rubinmine" für den täglichen Bedarf - Eine IDE für Ruby/JRuby und Rails
  • Verteilte Versionskontrolle mit Mercurial
  • Deployment - Einrichtung eines Servers für eine Rails-Anwendung
  • DSL -Domain Specific Languages
  • Rack und Rails -Was die Zukunft bringt ein Blick auf die Rails 2.3 Entwicklung
  • Automatisierte Akzeptanztests mit Cucumber
  • Advanced JavaScript
  • Integration eines JCR in Rails

JRuby auf Android?

JRuby auf der Android Plattform könnte bald Wirklichkeit werden. Vielleicht schon mit der Version 1.2? Charles Nutter zeigt jedenfalls ein kleines Codebeispiel auf seinem Blog. Domo Arigato, Mr. Ruboto
# cat test.rb
require java
import java.lang.System
class Ruboto
 def greet(who)
 puts "Hello, #{who}!"
 end
end
name = System.get_property('java.runtime.name')
Ruboto.new.greet(name)
  # dalvikvm -classpath ruboto.jar org.jruby.Main -X-C test.rb
 Hello, Android Runtime!
Android (Plattform)
Charles Nutter's Blog

Installation von JRuby on Rails

Das Tutorial gibt in wenigen Schritten eine kurze Einführung zur Installation von JRuby on Rails unter Windows. Voraussetzung ist ein installiertes JDK 1.4 oder höher und dass selbiges im System-Pfad vorhanden ist. Ob die Voraussetzung erfüllt ist, kann man auf der Kommandozeile mittels "java -version" testen. Wenn eine Java Version angezeigt wird, kann die Installation von JRuby on Rails beginnen.

Folgende Schritte sind nötig:
A. Installation von JRuby
B. Installation von Rails mittels Gem
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