Auch der Samstag beginnt sehr sonnig und wir erleben interessante Vorträge.

Florian Plank: "Beautiful Rubyist"

Entwickler sind Designer. Und Designer müssen - zumindest im Web - Code schreiben. Florian gibt uns einen Einblick in Desgin-Prinzipien, die wir auch als Entwickler beachten sollten.

Michael Grosser: "Debugging Production"

Michael stellt Tools rund um airbrake vor, welche ein Kategorisieren und Priorisieren von Exceptions ermöglicht. Falls die Beispiele echt sind, haben sie echt viele Exceptions dort. Und als er erzählt, dass man Fixes in Produktion ausprobieren soll, bevor man sie deployed, sind wir uns nicht mehr sicher, was wir davon halten sollen.

Arne Brasseur: "Web Linguistics: Towards Higher Fluency"

Die Zusammenfassung seines Vortrages liefert Arne zu Beginn gleich selbst: "Don't use Strings for structured data". Er erläutert die Struktur der Sprache und erklärt, dass XSS (Cross-Site-Scripting) nur entsteht, weil wir HTML oft nicht als Datenstruktur sondern als Sprachinhalt verstehen. Sein Gem HEXP soll es einfach ermöglichen, HTML immer als Syntax-Baum zu erstellen.

Justine Arreche: "Put Away the Knives: We Can Work Together"

Designer und Entwickler können zusammenarbeiten! Wenn sich Designer Mühe geben, sich ein wenig in die Technik einzuarbeiten und Entwickler Wege finden, technische Dinge einfach zu erklären.

Ashe Dryden: "Programming Diversity"

Teams arbeiten besser und innovativer, wenn unterschiedliche Leute mitarbeiten. Aber nach wie vor beurteilen wir Personen ganz instinktiv nach Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft. Ashe redet uns ins Gewissen, uns zu ändern.


Der frühe Nachmittag steht zur freien verfügung. Wir schauen Drohnen beim Fliegen zu und lernen das Spiel Go, bevor es zum zweiten Vortragsteil geht.


Matt Patterson: "Back in the day - parsing real-world fuzzy dates with Ruby"

Autoren sind sehr kreativ darin, Datumsangaben in möglichst vielfältiger Weise in Texten zu verstecken. Matt berichtet von seinen Erfahrungen, diese ein wenig zu klassifizieren und zu parsen, um sie dann weiterzuverarbeiten.

Juanjo Bazán: "Ruby + Science = Fail ?"

Kaum jemand nutzt Ruby in der Wissenschaft. Für numerische Berechnung gibt es diverse Pakete für u.a. Python und C. Das Gem SciRuby versucht, diese Lücke zu schließen. Noch ist aber Unklar, was für Vorteile Ruby den Wissenschaftlern bieten kann, sofern sie nicht gerade an Modellierung und DSLs arbeiten.

Piotr Szotkowski: "They hear me typin', they hatin'"

Piotr ist begeisterter Nutzer und Selbst-Gestalter von mechanischen Tastaturen, die in den letzten Jahren wieder in Mode kommen. Er zeigt uns verschiedene Varianten und Möglichkeiten, sie in Hard- und Software anzupassen.

Matthias Viehweger: "How to log without upsetting your team"

Logging ist zwar hilfreich, um Probleme aufzuspüren, aber meistens ist das Default-Log von Rails nicht sehr passend auf Produktionsservern. Matthias empfiehlt, für Business-Prozess eigene Logfiles mit eigenem Format aufzusetzen. Diese sind dann kleiner und passender.

Joanne Cheng: "Creativity with Ruby-Processing"

Mit Ruby Processing kann man einen Canvas programmatisch bemalen und sehr einfach z.B. Daten visualisieren. Auch Nutzerinteraktionen und Soundausgabe sind möglich. Eine gute Möglichkeit, sich künstlerisch zu betätigen.

Fishbowl Discussion

Es ensteht eine interessante Diskussion über MRI, JRuby, MRuby, BSD-Lizenzen, Bash, Nerds, ...

Roy Tomeij: "Always Be Closing"

Roy gibt uns einen Einblick in die Funktionsweise unseres Gehirns, hauptsächlich, um uns die Wirkungsweise von Werbemaßnahmen und Kundenbindung zu zeigen.