Nicht erst mit dem Bekannterwerden von Rails erfreuen sich Unit-Tests und insbesondere das Test Driven Development immer größerer Beliebtheit. Rails bringt bereits viel Funktionalität mit, damit das Testen von Models, Controllern und Views sehr vereinfacht wird.

So ist der Einstieg ins Testen einfach - die grundlegende Abfolge von Methoden-Aufrufen und assert-Verifizierungen geht schnell ins Blut über. Überlegt man sich aber, was alles für Tools und Strukturen nötig sind, um auch in größeren Projekten schnell und ohne Nebenwirkungen eine gute Testabdeckung zu schaffen, kommt man auf eine beachtliche Menge. Das fängt bei der strukturierten Verwendung von Testdaten und -datenbanken an, geht über Mocking von externen Komponenten bis hin zum ferngesteuerten Browser, der sich selbstständig durch die Anwendung klickt. Gerade im Bereich der Webanwendungen, die selbst schon eine Vielzahl Technologien beinhalten (Ruby, HTML, Javascript, CSS...) ist es nicht immer einfach, alles zu testen.

Henning Koch hat ein Tutorial in Video-Form verfasst, in dem er in 30 Minuten einen guten Überblick über Theorie und Praxis von einfachen Tests mit RSpec über die Organisation von Datenbanken bis hin zu browsergestützten Akzeptanztests mit Selenium. Dabei geht es ihm nicht so sehr um die Technik (dafür gibt es bereits genügend Anleitungen) als um das Ziel des Ganzen.



weiterführende Links
Das Tutorial
RSpec
Selenium