Anhand verschiedener Ansätze zur Performanceoptimierung zeigt Charles Nutter in seinem Blog (How JRuby Makes Ruby Fast), dass Ruby und JRuby sehr wohl schnell sein können. Allerdings ist die Optimierung der Performance unter Beibehaltung der Kompatibilität deutlich schwieriger.
Die mit dem relativ einfachen „tak"-Benchmark gemessenen Ergebnisse zeigen z.B. von Ruby 1.8.6 auf 1.9.1 eine Steigerung der Performance um den Faktor 5. Ein JRuby 1.3 ohne jegliche Optimierung kann allerdings 30-50% schlechter sein als Ruby 1.8.6. Nach zwei Optimierungsschritten ist es allerdings bereits besser als Ruby 1.9.1, mit leichten Einschnitten bei der Kompatibilität wird es fast dreimal so schnell.
Wie erwähnt, die Zahlen gelten für „tak". Inwieweit sie in der Realität erreichbar sind, steht auf einem anderen Blatt. Mit Charles' aktueller Spielsprache Duby, deren Code ähnlich wie Ruby aussieht, läuft „tak" übrigens zwei Zehnerpotenzen schneller...

Anlass des Artikels war ein Post über MacRuby mit Angaben zur Performance von MacRuby 0.5. Die konstruktive Kritik wurde bereits berücksichtigt. Charles Nutters Blog
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